Ein wirtschaftswissenschaftliches Buch, das Geldgeschichte mit einem Argument für Bitcoin als Alternative zum Zentralbankwesen verbindet. Sein Titel bezeichnet eine vorgeschlagene Geldordnung, keine technische Protokollnorm. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung des Geldes für Wirtschaft und Gesellschaft.
Saifedean Ammous schrieb das Buch; die englische Originalausgabe erschien 2018 bei Wiley. Der Untertitel The Decentralized Alternative to Central Banking benennt die Richtung seiner Argumentation. Die Übersetzungsübersicht des Autors hilft, eine bestimmte Ausgabe zu bestimmen; die tschechische und die englische Seitennummerierung müssen nicht übereinstimmen. [1] [3]
Der Darstellung des Verlags zufolge führt das Buch von früheren Tauschmitteln über Metalle, Münzen und den Goldstandard zur Staatsverschuldung. Ammous fragt, warum diese Mittel eine Geldfunktion erlangten und warum sie sie verloren. Die Geschichte bildet die Grundlage seiner Suche nach wünschenswerten Eigenschaften des Geldes. [1]
Die öffentliche Gliederung des begleitenden Kurses des Autors umfasst Absatzfähigkeit und Stock-to-Flow. Sie verdeutlicht den Rahmen, in dem Ammous den Geldbestand im Verhältnis zur Möglichkeit betrachtet, weitere Einheiten zu schaffen. Die Gliederung bestätigt die thematische Ausrichtung; sie ist weder der vollständige Buchtext noch ein Beleg für eine Preisprognose. [2]
Der begleitende Kurs verbindet Geld mit Zeitpräferenz, Entscheidungen zwischen Sparen und Konsum sowie Investitionen. Er ordnet den Buchstoff ausdrücklich in die Lektüre der Österreichischen Schule der Ökonomie ein. Diese Zusammenhänge erläutern die Sichtweise des Autors; seine weitergehenden gesellschaftlichen Schlussfolgerungen bleiben zu prüfende Argumente. [2]
Laut Verlagsbeschreibung führt das Buch zu Bitcoin als dezentraler Alternative zu nationalen Zentralbanken. Ammous stellt Bitcoin vor allem als Geldordnung dar, nicht lediglich als günstiges Netz für alltägliche Zahlungen. Dies ist sein Plädoyer für eine bestimmte Rolle von Bitcoin. [1]
Für das letzte Kapitel nennt der Verlag Fragen zum Energieeinsatz beim Mining, zur Kriminalität, zur Kontrolle über Bitcoin, zu seinem möglichen Ende und zu anderen Kryptowährungen. Neben der Geldgeschichte geht das Buch somit auch auf Einwände gegen Bitcoin ein. Die Themenliste allein ersetzt nicht die Lektüre der Antworten des Autors. [1]
Der Schwerpunkt auf Geld, seinen Institutionen und Anreizen bietet Lesern, die wirtschaftlichen Kontext suchen, eine Orientierung. Der öffentliche Kurs ergänzt den Stoff um weiterführende Lektüre und Fragen der Geldordnung. Wir lesen das Buch daher als zusammenhängende wirtschaftliche Argumentation; es ist keine technische Spezifikation einer Wallet. [2]
Dieser Eintrag stützt sich auf die Verlagsankündigung, die Ausgabenübersicht des Autors und die öffentliche Gliederung des begleitenden Kurses. Wir unterscheiden Angaben zum Buch von Kursthemen; wir behaupten nicht, hier den gesamten Text oder jede historische und kausale Aussage überprüft zu haben. Für ein genaues Zitat verwenden Sie eine bestimmte Ausgabe. [1] [3] [2]
Für ein möglichst vollständiges Bild lies diesen Eintrag zusammen mit Saifedean Ammous, Solides Geld, Stock-to-Flow, Time Preference, Bitcoin Whitepaper. Auf diesen Eintrag verweisen außerdem Saifedean Ammous, The Fiat Standard, Orange Pill’d, Pay Attention to Bitcoin.
01Ist The Bitcoin Standard ein technischer Netzwerkstandard?+
Nein. Es ist ein wirtschaftswissenschaftliches Buch mit einer historischen und gesellschaftlichen Argumentation. Sein Titel verweist auf eine Geldordnung, nicht auf ein Dokument, das die Regeln des Bitcoin-Protokolls festlegt.
02Hilft das Buch vor allem beim Verständnis von Geld oder beim Programmieren?+
Laut Verlagsbeschreibung und Gliederung des Autors liegt sein Schwerpunkt auf der wirtschaftlichen Bedeutung von Geld und Bitcoin. Es bietet Argumente und Kontext; für die Implementierung von Software ist gesonderte technische Dokumentation erforderlich.