Die Anthologie zeigt die menschliche Seite der Adoption anhand kurzer Erzählungen und Illustrationen. Ihre Zeugnisse helfen, individuelle Beweggründe zu verstehen; für sich genommen sind sie weder ein technischer Beweis noch eine repräsentative Erhebung.
Orange Pill’d ist ein Projekt von Bailey Jakob, das die ursprüngliche Website des Autors als Anthologie mit 250 Geschichten aus 72 Ländern vorstellte. Sein erklärtes Ziel war es, neben den üblichen Debatten über Geld und Politik die menschliche Seite von Bitcoin zu zeigen. Das Buch bietet damit vor allem Einblicke darin, wie Menschen ihren eigenen Einstellungswandel erzählen. Die Zahl der Geschichten beschreibt den Umfang der Sammlung, nicht ihre statistische Repräsentativität. [1]
In der öffentlichen Leseprobe bestehen die einzelnen Beiträge aus einer kurzen Erzählung, ergänzt durch eine Zeichnung sowie die Angabe des Erzählers und seines Landes. Leser können unterschiedliche Ausgangssituationen vergleichen, ohne einer fortlaufenden technischen Erklärung zu folgen. Die Illustrationen schaffen einen persönlichen Ton; sie bestätigen nicht von sich aus, dass die beschriebenen Ereignisse tatsächlich stattgefunden haben. Diese Form hilft, den Zweck des Buches von dem eines Protokolllehrbuchs zu unterscheiden. [2] [3] [4] [5]
Momota aus Japan beschreibt den Wunsch, trotz der anfänglichen Skepsis seines Vaters ein Bitcoin-Geschenk für dessen Ruhestand aufzubauen. Timothy aus Großbritannien verbindet seinen Wandel mit der Lektüre von The Bitcoin Standard, das zunächst sein Bruder gelesen hatte. Beide Beispiele erinnern daran, dass der Zugang zum Thema über einen nahestehenden Menschen oder ein Buch führen kann; sie besagen nicht, dass er bei jedem so verlaufen muss. [2] [3]
Max von den Philippinen verbindet den Beginn seines Interesses mit dem Verlust seiner Arbeitsstelle und seiner späteren Rückkehr ins Berufsleben. Oliver aus Benin beschreibt den Weg von der Suche nach Einkommen zur Lektüre von Bitcoin Magazine und zum Teilen von Informationen in der Gemeinschaft. Dies sind ihre eigenen Schilderungen ihrer Erfahrungen. Auch ein günstiges Ergebnis für einen Erzähler lässt sich nicht in eine Garantie desselben Ergebnisses für den nächsten Leser übertragen. [4] [5]
Bei jeder Geschichte ist es hilfreich, den Anstoß, das anschließende Handeln und die Bewertung des Ergebnisses durch den Verfasser zu unterscheiden. Ein Buch kennenzulernen ist nicht dasselbe, wie alle technischen Regeln zu verstehen; ein Überzeugungswandel ist keine Renditemessung. Diese Lektüre bewahrt den Wert persönlicher Aussagen, ohne sie zum Beweis eines allgemeinen Kausalzusammenhangs zu machen. Die Beispiele dienen hier als Grundlage für diesen Leseansatz. [3] [5]
Die ursprüngliche Website lud Besucher ein, ihre eigene Geschichte für mögliche weitere Bücher einzusenden. Sie präsentierte das Projekt als Beitrag zur Verbreitung von Bitcoin. Aus dieser Art der Sammlung lassen sich weder die Ansichten der Gesamtbevölkerung noch die Häufigkeit erfolgreicher und erfolgloser Erfahrungen ableiten. Das ist eine redaktionelle Grenze unserer Auslegung: Freiwillig geteilte Geschichten lesen wir als Zeugnisse, nicht als repräsentative Erhebung. [1]
Die Begleitnotizen zum Gespräch von Bitcoin4Everybody aus Mai 2023 stellen Jakob auch über die Projekte Mr. Satoshi, BitByte und The Bitcoin Legacy Project vor. Zum Buch nennen sie mehr als 250 gesammelte Geschichten und die damals für Ende Juli geplante Veröffentlichung. Diese Quelle belegt, wie das Projekt seinerzeit vorgestellt wurde; sie darf nicht mit einer unabhängigen Überprüfung sämtlicher einzelner Erzählungen verwechselt werden. [6]
Grundlage sind die erhaltene Website des Autors aus Mai 2023, vier direkt gelesene Bildseiten der öffentlichen Leseprobe und schriftliche Begleitnotizen zum Gespräch. Weder das gesamte Buch noch die Tonaufnahme des Gesprächs wurden hier überprüft. Bei weiterer Lektüre lohnt es sich zu beachten, was die Geschichte tatsächlich über die Erfahrung eines bestimmten Menschen aussagt und welche allgemeineren Schlussfolgerungen zusätzliche Belege erfordern würden. [1] [2] [3] [4] [5] [6]
Für ein möglichst vollständiges Bild lies diesen Eintrag zusammen mit Bitcoin, Bitcoin and Human Rights, Bitcoin-Bildung, The Bitcoin Standard, Pay Attention to Bitcoin. Auf diesen Eintrag verweisen außerdem Pay Attention to Bitcoin.
01Ist Orange Pill’d eine technische Anleitung zu Bitcoin?+
Das Buch wird als Anthologie persönlicher Geschichten vorgestellt. Die öffentlichen Leseproben zeigen Beweggründe und Erfahrungen der Erzähler; technische Regeln müssen in geeigneten Fachquellen überprüft werden.
02Beweist die Zahl der Geschichten, wie eine Bitcoin-Anlage ausgehen wird?+
Nein. Der Umfang der Sammlung bestimmt für sich genommen weder ihre Repräsentativität noch ein zukünftiges Ergebnis. Persönliche Berichte können nicht garantieren, dass ein anderer Mensch dieselbe Erfahrung machen wird.