Bitcoin bestätigt Eigentum und Reihenfolge der Anchor-UTXOs; Asset-Historie, Witness-Daten und Beweise werden off-chain an den Empfänger übermittelt, der die gesamte Abstammung ab dem Genesis Point prüft.
Taproot Assets, ursprünglich als Taro angekündigt, nutzt einen Taproot-Ausgang als Bitcoin-Anchor für Asset-Commitments. Vollständige Regeln und Witness-Daten des Assets sind kein globaler Bitcoin-Zustand; Teilnehmer bewahren und prüfen sie selbst. [1]
Bei der Ausgabe entsteht eine Minting Transaction; ihr verbrauchter Outpoint wird Genesis Point und Teil der eindeutigen Asset-Identität. Beim Transfer wird der vorherige Witness erneut in einen oder mehrere Taproot-Ausgänge committed und der nötige Proof dem Empfänger zugestellt. [2]
Ein Sparse Merkle Tree ermöglicht selektive Nachweise für Asset-Zweige in einem Ausgang, ein Merkle-Sum Tree prüft Mengenerhaltung. Ein Bitcoin-UTXO kann mehrere Assets binden, ohne dass Full Nodes Namen, Salden oder Transferregeln kennen. [1]
Der Empfänger prüft die Linie ab dem Genesis-Ausgang gegen Bitcoin-Transaktionen. Ein Universe kann Proofs und Metadaten indexieren und verteilen, macht aber kein ungültiges Asset gültig; Clients können seine Daten mit anderen Universes oder eigenem Speicher vergleichen. [1]
Eine Taproot-Assets-Adresse trägt Asset ID oder Group Key, Betrag, Schlüssel und Proof-Zustellinformation. Ein Group Key kann eine Gruppe kennzeichnen, zu der der Emittent spätere Ausgaben ergänzt; feste oder erweiterbare Menge ist daher je Asset zu beurteilen. [3]
Die öffentliche tapd-Implementierung unterstützt Mainnet und die aktuelle Reihe v0.8.4, wird im Repository aber weiterhin als Alpha-Software bezeichnet. Befehle oder ein Mainnet-Schalter garantieren keine vollständigen Backups, Kompatibilität oder Produktionssicherheit. [5]
Wiederherstellung braucht mehr als einen Bitcoin-Seed: tapd hält Tweak und Client-Daten zum sicheren Ausgeben des Anchor-Ausgangs und zum Nachweis der Asset-Historie. Verlust von Datenbank oder Proofs kann den Asset-Zugriff zerstören und teils Bitcoin-Mittel im selben Ausgang gefährden. [2]
Name, Ticker und freie Metadaten belegen keine wirtschaftliche Vertrauenswürdigkeit. Vor Annahme sind Asset ID oder Group Key, Genesis, vollständiger Proof, Angebotsregeln, Emittentenkontrolle, Anchor-Transaktionsstatus und genaue Client-Version zu prüfen. [4]
Für ein möglichst vollständiges Bild lies diesen Eintrag zusammen mit Taproot, Client-Side Validation, Lightning Network, UTXO, RGB Protocol, Hash. Auf diesen Eintrag verweisen außerdem Runes.
01Validieren Bitcoin Full Nodes Taproot Assets?+
Full Nodes validieren Taproot-Transaktion und Ausgabe des Anchor-UTXO, nicht Regeln, Menge oder Historie des Assets. Das prüft der Empfänger mit Proofs im Taproot-Assets-Client.
02Reicht ein Bitcoin-Seed zur Wiederherstellung von Taproot Assets?+
Nein. Die offizielle Implementierung verlangt ausdrücklich ein Backup der tapd-Daten; der lnd-Seed allein enthält nicht alle Tweaks, Proofs und Client-Zustände für eine sichere Wiederherstellung.