Payout Threshold bezeichnet eine Betragsbedingung für die Auszahlung eines Mining-Pools. Ist sie erfüllt, gelten weiterhin Zeitplan, Gebühren und weitere Regeln des Dienstes. Eine Gutschrift beim Pool und ein Zahlungseingang in der eigenen Wallet sind unterschiedliche Zustände.
Ein Mining Pool organisiert gemeinsames Mining und schreibt nach seinen Regeln Vergütungen gut. Eine Mining Share ist ein Teilnachweis geleisteter Arbeit, anhand dessen der Pool den Beitrag eines Miners bewertet. Braiins nutzt beispielsweise Full Pay Per Share (FPPS): eine Berechnung der Vergütung für angenommene Arbeit, die auch einen Anteil aus Transaktionsgebühren berücksichtigt. Payout Threshold betrifft erst die spätere Übertragung des Geldes. Ein niedrigeres Minimum lässt die Maschine weder mehr arbeiten noch erhöht es den Vergütungssatz. Es ändert vor allem, wann und in welchen Teilbeträgen Sie die Übertragung bereits gutgeschriebenen Guthabens anfordern. [1]
Eine Ansicht kann die Summe mehrerer Betriebe, eine Schätzung des heutigen Ertrags und den auszahlbaren Betrag zeigen. Diese Werte sind nicht austauschbar. Luxor beschreibt Unterkonten mit getrennten Guthaben und eigenen Auszahlungsregeln. Insgesamt kann genug Geld angezeigt werden, während ein bestimmtes Unterkonto seine Bedingung noch nicht erfüllt. Geschätzte, noch nicht gutgeschriebene Vergütungen sind möglicherweise ebenfalls nicht auszahlbar. Prüfen Sie deshalb zuerst Konto, ausgewählte Währung und Bedeutung der angezeigten Zahl. [2]
f2pool beschreibt eine tägliche Verarbeitung von Auszahlungen nach Erreichen des erforderlichen Guthabens. Das ist eine Regel des Dienstes, keine Eigenschaft des Bitcoin-Netzwerks. Unterscheiden Sie das Erreichen des Minimums, die Aufnahme in einen Auszahlungslauf, das Senden und den tatsächlichen Empfang. Bei Zahlungen über die Hauptkette kommt die Bestätigung der Transaktion in einem Block hinzu. „Wartet auf Verarbeitung“ bedeutet deshalb nicht „gesendet“. Eine sinnvolle Prüfung betrachtet Zahlungsstatus und Zahlungsbeleg, nicht nur einen ausreichend hohen Kontostand. [3]
Die Abkürzung sat steht für Satoshi, die kleinste Bitcoin-Einheit auf der Hauptkette. Unser eigenes Beispiel verwendet ein Minimum von 100000 sat und ein gutgeschriebenes Guthaben von 40000 sat. Kommen täglich 2000 sat hinzu, fehlen 60000 sat: bei gleichbleibenden Gutschriften und ohne Gebühren also 30 Tage. Berechnet wird das Erreichen der Schwelle, kein zugesagter Eingangstermin. Ein Maschinenausfall oder eine andere Vergütung verändert die Wartezeit; ein Auszahlungslauf wie bei f2pool kann zusätzliche Zeit beanspruchen. Die Zahlen dienen der Veranschaulichung und sind kein aktueller Pooltarif. [3]
Luxor knüpft die Auszahlungsberechtigung ausdrücklich daran, dass das Minimum zuzüglich Auszahlungsgebühr überschritten wird. Andere Dienste können andere Regeln haben. Prüfen Sie, ob der erforderliche Betrag erreicht oder überschritten werden muss und ob die Gebühr zusätzlich anfällt oder vom Guthaben abgezogen wird. Die Auszahlungsgebühr eines Dienstes muss auch nicht der Gebühr der gesamten Bitcoin-Transaktion entsprechen. Entscheidend ist, was tatsächlich ankommt. Eine alte Zahl aus einem Artikel ersetzt nicht die aktuellen Bedingungen Ihres Kontos. [2]
Jede gewöhnliche on-chain-Auszahlung, also eine Zahlung auf der Hauptkette, kann ein weiteres UTXO erzeugen: einen noch nicht ausgegebenen Transaktionsausgang in Ihrer Wallet. Hier ist das ein einzelner Betrag, den Sie für eine spätere Zahlung verwenden können. Der Bitcoin Developer Guide erklärt, dass Transaktionseingänge beim Ausgeben auf solche Ausgänge verweisen. Wer später viele kleine Auszahlungen zusammen ausgibt, benötigt mehr Eingänge. Das vergrößert gewöhnlich die Transaktion und bei gleichem Gebührensatz auch ihre Gebühr. Das Poolminimum ist etwas anderes als die dust-Policy, also die Regeln von Nodes für sehr kleine Ausgänge. Eine kostenlose Auszahlung garantiert daher kein günstiges späteres Ausgeben. [4] [5]
Lightning überträgt Bitcoin über Zahlungskanäle, ohne für jede Zahlung eine eigene Hauptketten-Transaktion anzulegen. Braiins nennt aber auch Gründe für fehlgeschlagene Auszahlungen: Empfangsbetragsgrenzen, keine nutzbare Route oder eine abgelaufene Invoice, also Zahlungsanforderung. Das erreichte Minimum allein garantiert keinen Empfang. Prüfen Sie das unterstützte Empfangsverfahren und wer die Ziel-Wallet kontrolliert. Eine erfolgreiche Zahlung auf ein fremdverwaltetes Konto ist nicht dasselbe wie die Übernahme der Bitcoin in eigene Kontrolle. [1]
Braiins unterscheidet zwischen geändertem Minimum, gesperrter Zieladresse und pausierten Zahlungen. Eine Betragsänderung beseitigt daher nicht unbedingt ein anderes Hindernis. Prüfen Sie vor dem Ende des Minings, wie der Dienst Restguthaben unter dem Minimum behandelt, welche Gebühren gelten und ob die Zieladresse stimmt und nutzbar ist. Das Abschalten der Maschine überträgt das Guthaben nicht in Ihre Wallet. Solange es beim Pool liegt, vertrauen Sie auf dessen Fähigkeit und Bereitschaft zur Auszahlung. Ein passendes Minimum wägt Wartezeit, Kosten und dieses Risiko gegeneinander ab. [1]
Für ein möglichst vollständiges Bild lies diesen Eintrag zusammen mit Mining Pool, Mining Share, Transaction Fees, UTXO. Auf diesen Eintrag verweisen außerdem Braiins Pool, Pay Per Share, Pay Per Last N Shares.