SOFT / HARDQUELLENBASIERTE VERGLEICHE

Soft Fork vs. Hard Fork

Betrachten Sie Änderungen der Gültigkeitsregeln, die Kompatibilität nicht aktualisierter Nodes und Risiken der Aktivierung oder Netzwerkteilung.

Soft Fork verschärft Regeln so, dass danach gültige Blöcke auch alte Prüfungen bestehen. Hard Fork erlaubt zusätzlich manche Blöcke, die alte Regeln ablehnen. Der Unterschied beschreibt Kompatibilität, nicht Umfang oder politische Unterstützung einer Änderung.

Menge gültiger Blöcke

Neue Regeln schließen manche bisher erlaubten Blöcke aus. Ein nach neuen Regeln gültiger Block bleibt mit den alten kompatibel.

Neue Regeln erlauben zumindest einige zuvor ungültige Blöcke. Ein alter Node lehnt sie auch bei hoher kumulierter Arbeit ab.

Sicht eines älteren Nodes

Er kann einer kompatiblen Kette folgen, prüft aber die neuen Einschränkungen nicht. Bei SegWit validiert er beispielsweise keine Witness-Daten.

Ohne Regeländerung kann er neu erlaubte, zuvor verbotene Blöcke nicht validieren und akzeptieren; er kann auf einem anderen Zweig bleiben oder nicht weiterkommen.

Aufgabe eines aktualisierten Nodes

Nach erfüllten Aktivierungsbedingungen setzt er zusätzliche Regeln durch. Signalisierung ersetzt keine tatsächliche Validierung.

Er setzt den neuen Regelsatz gemäß dessen Aktivierung durch. Das Update eines Nodes ändert nicht die Regeln anderer Teilnehmer.

Spaltungsrisiko

Unterschiedliche Aktivierung oder Durchsetzung kann verschiedene Zweige erzeugen. Rückwärtskompatibilität allein garantiert keinen reibungslosen Übergang.

Eine dauerhafte Spaltung entsteht, wenn verschiedene Gruppen inkompatible Ketten weiterführen. Der Name der Änderung garantiert keine zwei lebensfähigen Netzwerke.

Vorschlag und Koordination

Ein BIP beschreibt einen Vorschlag, keine automatische Zustimmung. BIP9 unterscheidet etwa Signalisierung, Festschreibung der Aktivierung und aktive Regeln.

Auch hier aktiviert die Veröffentlichung eines BIP nichts. Betreiber müssen die konkreten Übergangsregeln und Folgen der Inkompatibilität kennen.

Soft Fork garantiert keine ausbleibende Kettenspaltung, und Hard Fork erzeugt nicht automatisch einen neuen Coin. Entscheidend sind Aktivierung, Durchsetzung und ob verschiedene Gruppen inkompatible Historien weiterführen.

Wir vergleichen Konsensusänderungen, keine gewöhnlichen Oberflächen- oder Mempool-Regelupdates. BIP9, BIP16 und BIP141 sind konkrete Beispiele; ihre Aktivierungsbedingungen gelten nicht universell für jeden Vorschlag.

Wie wir Quellen verwenden